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„Es hat keinen Sinn, mit jedem Regierungswechsel die Bundeswehr ganz neu zu erfinden.“

Rede von Hans-Peter Bartels vor dem Deutschen Bundestag am 23. November 2011 im Rahmen der Haushaltsdebatte um den Verteidigungshaushalt 2012

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! In einer differenzierten Debatte ist es wichtig, über Gemeinsamkeiten und über Unterschiede zu reden. In den Fragen der äußeren Sicherheit unseres Landes suchen wir Sozialdemokraten so viel Konsens wie möglich, aber wir müssen auch vor Fehlentwicklungen aus unserer Sicht warnen und Alternativen vorschlagen.

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„Die Finanzierung muss stimmen“

Rede von Hans-Peter Bartels vor dem Deutschen Bundestag am 27. Mai 2011 in der Aussprache zur Regierungserklärung durch den Bundesminister der Verteidigung zur Neuausrichtung der Bundeswehr

Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Liebe Kollegen von der Koalition, ich glaube, wenn Sie sagen müssten, was jetzt genau das Ziel dieser Bundeswehrreform sein soll, dann kämen Sie ganz schön ins Schwimmen. Geht es vorrangig um die Schuldenbremse als höchsten strategischen Parameter, wie Ihr verflossener Minister zu Guttenberg das genannt hat, oder geht es um die bessere Einsatzfähigkeit unserer Streitkräfte? Dann frage ich Sie: Wo genau sind die Verbesserungen versteckt?

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„Wir Sozialdemokraten werden Ihrem Gesetz heute nicht zustimmen, weil die Rahmenbedingungen noch völlig unklar sind“

Rede von Hans-Peter Bartels im Deutschen Bundestag am 24. März 2011 anläßlich der zweiten und dritten Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung wehrrechtlicher Vorschriften 2011 (Wehrrechtsänderungsgesetz 2011 - Wehr-RÄndG 2011)

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Eigentlich ist dies ein Thema, bei dem hier im Bundestag sicherheitspolitische Gemeinsamkeiten sichtbar werden können. Alle Fraktionen sind der Auffassung, dass die bisherige Ausgestaltung der Wehrpflicht nicht mehr haltbar ist. Wenn fast die Hälfte eines Jahrgangs als untauglich ausgemustert wird, damit das Verfassungsgebot der Wehrgerechtigkeit nicht zu eklatant verletzt wird, dann ist das nicht mehr haltbar und muss geändert werden.

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„Herr Minister, ziehen Sie die Konsequenzen und ziehen Sie sie bitte selbst!“

Rede von Hans-Peter Bartels in der Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestages am 23. Februar 2011 aus Anlass der Plagiatsvorwürfe gegen den Bundesminister der Verteidigung Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Minister, es ist schon unglaublich, wie Sie sich hier hinstellen und sagen: Ich habe mich entschuldigt. Das muss reichen. Schwamm drüber! – Wenn das Schule macht, dann haben wir bald eine andere Republik.

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„Sie hatten offenbar Grund, immer wieder richtigzustellen, was nicht gleich richtig gesagt wurde.“

Rede von Hans-Peter Bartels in der Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestages am 26. Januar 2011 anläßlich der öffentlichen Diskussion über die Falsch- und Nichtunterrichtung des Bundestages durch den Bundesverteidigungsminister Guttenberg zu Vorfällen in der Bundeswehr.

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir reden heute über Führungsverhalten und Führungsprobleme bei der Bundeswehr. Von Problemen spricht auch Frau Hoff. Darüber sind wir uns wohl relativ einig, auch nach der heutigen Sitzung des Verteidigungsausschusses.

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„Wenn wir neue Konzepte für unsere Bundeswehr entwickeln, dann muss das abgestimmt erfolgen.“

Rede von Hans-Peter Bartels in der Bundestagsdebatte am 11. November 2010 zum neuen Strategischen Konzept der NATO

Diese Debatte bietet eine Gelegenheit, nach Gemeinsamkeiten in der Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland zu suchen. Insofern bin ich dem Kollegen Lamers dankbar, nicht für den von ihm angeregten NATO-Tag, sondern dafür, dass er auf etwas hingewiesen hat, das eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein müsste, in dieser Debatte aber nicht allen ganz klar war: nämlich dass die NATO in allererster Linie ein Verteidigungsbündnis ist, basierend auf Art. 5 des NATO-Vertrages, der Beistandsverpflichtung. Dies ist ihre erste Aufgabe.

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„Das ist eine absurde Definition sicherheitspolitischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland.“

Rede von Hans-Peter Bartels im Deutschen Bundestag am 11. Juni 2010 ind der Debatte zum Gesetz zur Änderung wehr- und zivildienstrechtlicher Vorschriften 2010

Wir brauchen eine Veränderung der gegenwärtigen Wehrpflichtpraxis. Wir brauchen dann auch eine rechtliche Veränderung. Wir brauchen aber ganz bestimmt nicht diese Veränderung, die der Einstieg in den Ausstieg sein soll; nicht diese Veränderung, die dazu führt, dass in der Bundeswehr erst einmal die ganze Organisation umgebaut werden muss.

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„Nehmen Sie Vernunft an!“

Rede von Hans-Peter Bartels vor dem Deutschen Bundestag am 20. Januar 2010 in der Bundestagsdebatte zum Verteidigungshaushalt 2010

Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Lassen Sie mich mit den Korrekturen des Bundesverteidigungsministers beginnen. Nicht, dass Sie mich falsch verstehen: Ich will den Minister nicht korrigieren, sondern möchte darauf hinweisen, dass er sich selbst immer wieder korrigiert, und zwar ein bisschen oft, wie ich finde. Das ist nicht ehrenrührig, aber gewiss nicht optimal für die Bundeswehr und unser Land.

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„Es ist armselig, wenn Sie sagen, Sie haben nichts gewusst.“

Rede von Hans-Peter Bartels vor dem Deutschen Bundestag am 26. November 2009 in der Bundestagsdebatte um die von Bundesminister Jung abgegebene Erklärung zum Luftangriff in Afghanistan am 4.9.2009

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Die Beredsamkeit der Redner der Koalitionsfraktionen spricht Bände. Ich stimme der Kollegin Hoff zu. Das kann man erst einmal nur zur Kenntnis nehmen. Ich stimme zu, dass man nur sehr kurz sagen kann: Wenn etwas aufzuklären ist, dann muss es aufgeklärt werden. Da gibt es offenbar bei den Regierungsfraktionen ein ähnliches Informationsbedürfnis wie bei uns.

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„Für diese Sicherheit will und soll ISAF sorgen.“

Rede von Hans-Peter Bartels vor dem Deutschen Bundestag am 17. Juni 2009 in der Bundestagsdebatte über die Beteiligung deutscher Streitkräfte am Einsatz von NATO-AWACS in Afghanistan

(…)Die Verstärkung der Amerikaner im Süden ist nicht nur eine zahlenmäßige Veränderung, sondern es soll auch qualitativ anders werden. Der deutsche Ansatz im Norden wird inzwischen von den NATO-Partnern für richtig gehalten und übernommen. Auch im Norden gehen wir mittlerweile mit ausgebildeten Kräften der afghanischen Nationalarmee dorthin, wo Taliban sind. Ich hoffe, dass wir so Konvergenz der Strategie der NATO in Afghanistan erreichen. (…)

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